Firmenporträt - Gourmetprodukte in den Regalen von Grossverteiler / Schwyzer Kantonalbank

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«La Berenice» bringt Gourmetprodukte in die Regale von Grossverteilern

22.5.2020 - 16:30

Zwei Schwestern tun sich zusammen: Aus Bernadette und Beatrice wird «La Berenice», ein Unternehmen, das hervorragende Saucen, Suppen und Kräuterbutter für Feinschmecker kreiert.

Vor acht Jahren gründeten die Geschwister Beatrice Seeholzer und Bernadette Oet das Familienunternehmen La Berenice AG mit dem Ziel, qualitativ hochwertige Gourmetprodukte herzustellen. Vor der Heirat hiessen die beiden Frauen mit Nachnamen Felder. In der Region Schwyz und weit darüber hinaus ein klingender Name für ausgezeichnete Fleisch und Wurstwaren. Aber die Felder-Schwester waren nicht nur erblich «vorbelastet», um in die Produktion von Gourmetprodukten einzusteigen, sondern verfügten auch über langjährige Erfahrung in der Zubereitung von Lebensmitteln.

Feinschmeckerlokal 

Beatrice Seeholzer war viele Jahre sehr erfolgreich in der Gastronomie tätig. Sie führte ein bekanntes Feinschmeckerlokal. Spezialitäten des Hauses waren traditionelle Gerichte, nach ursprünglichen Rezepten zubereitet. Zum kulinarischen Angebot gehörten auch Fondue bourguignonne und Fondue chinoise. Für beide Gerichte sind Saucen zentrale Zutaten. Aber nicht irgendwelche Saucen, schon gar nicht Fertigprodukte, sondern frisch zubereitete. Von den Gästen gab es jeweils viel Lob für die Eigenkreationen. Trotzdem: Beatrice Seeholzer wunderte sich immer wieder, dass im Handel keine frischen und guten Saucen angeboten wurden. 

«Wir wollen zwar weiterhin wachsen, aber kein Industrie-Betrieb werden.»

Bernadette Oet, Mitinhaberin La Berenice AG

Auch Bernadette Oet vermisste solche Produkte beim Einkaufen. Also steckten die beiden Frauen die Köpfe zusammen. «Stellen wir doch selber Gourmetsaucen her und verkaufen sie in ausgewählten Geschäften», meinte die erfahrene Unternehmerin Bernadette Oet. Nach einer kurzen Bedenkzeit meinte Schwester Beatrice: «Gute Idee, machen wir.» Von diesem Zeitpunkt an gab es für das Geschwisterpaar kein Halten mehr. Das Unternehmen La Berenice nahm Gestalt an. Die erste Produktion fand noch in einer Wohnküche statt, weitere dann bereits in gemieteten Räumen in Steinen. Die mussten allerdings zuerst noch umgebaut werden. Die Hygienevorschriften für die Herstellung von Lebensmitteln sind streng. So wurde unter anderem eine Lüftung eingebaut und der Boden mit einem speziellen Belag versehen.

Die Inhaberinnen sind trotz Homeoffice zumindest virtuell mittendrin.

Detailhandel

Nun wäre man also für eine grössere Produktion gerüstet gewesen, aber an Absatzmöglichkeiten mangelte es. Das hatten die beiden Neu-Unternehmerinnen nicht bedacht. «Die Saucen sind so gut, die verkaufen sich dann schon, fast von selbst», waren sie überzeugt. Da fehlte ihnen etwas die Erfahrung im Detailhandel. Zwar fanden sich schnell einige kleinere Geschäfte, die ihre Produkte gerne ins Sortiment aufnahmen. Aber den beiden Schwestern schwebte Grösseres vor, Migros und Coop etwa sollten es schon sein. Bei einem Grossverteiler mit einem neuen Produkt ins Regal zu gelangen, ist jedoch eine andere Dimension. Diese Erfahrung mussten schon andere Lebensmittelproduzenten machen. Das ist meistens ein aufwendiger und ziemlich teurer Prozess.

Aus der Region

Aber La Berenice konnte nebst der ausgezeichneten Qualität noch einen weiteren Pluspunkt geltend machen, die Regionalität. Sowohl Coop als auch Migros setzen stark auf regionale Produkte. Da kamen die beiden Schwestern mit ihren Saucen gerade zur rechten Zeit. Der Start war geglückt. Schon bald konnte La Berenice bei beiden Grossverteilern auf eine treue Kundschaft zählen. Erfolg beflügelt. Zu den Saucen kamen saisonale Frischsuppen im Becher und Kräuterbutter hinzu. Alles von erlesener Qualität, die auch verwöhnte Gaumen überzeugen kann.

Hundert Prozent Natur

La Berenice ist längst zu einem veritablen KMU herangewachsen. Rund 20 Personen sind in Teilzeit für die Produktion der Gourmetprodukte zuständig. Die sind immer noch hausgemacht, mit viel Liebe und in Handarbeit. 


«Wir wollen zwar weiterhin wachsen, aber kein Industriebetrieb werden», sagt Bernadette Oet. Sowohl die Saucen als auch die Suppen und die Kräuterbutter sind zu hundert Prozent Naturprodukte. «Wir verwenden keine Konservierungsmittel, künstliche Aromen oder Farbstoffe. Alles ist Natur. Die meisten Zutaten stammen aus der Region», erklärt Beatrice Seeholzer. «Gewürze wie Curry beispielsweise lassen wir speziell für uns herstellen. Wir kaufen keine Fertigprodukte, und die Zutaten stammen nur von ausgewählten Lieferanten, die wir kennen. So können wir unsere besondere Qualität garantieren.» 

Dass La Berenice hochwertige Gourmetprodukte herstellt, ist seit Kurzem sogar offiziell bestätigt. Im Rahmen des Schweizerischen Qualitätswettbewerbs SFF 2019 haben die beiden Schwestern acht Produkte zum Testen eingereicht. Das Resultat: sechsmal Gold und zweimal Silber. Darauf sind alle Beteiligten bei La Berenice zu Recht stolz. «Diese Anerkennung durch eine Fachjury bestärkt uns darin, unseren Weg mit hochwertigen Naturprodukten konsequent weiterzuverfolgen», sind sich Beatrice Seeholzer und Bernadette Oet einig.

Mehr Informationen unter:
www.laberenice.ch


WÄHREND DER CORONA-PANDEMIE

La Berenice ist von den Massnahmen des Bundes umsatzmässig nur bedingt betroffen, weil ihre Produkte nach wie vor verkauft werden dürfen. Priorität hatte von Anfang an die Sicherheit der Mitarbeitenden. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren und den notwendigen Sicherheitsabstand zu gewährleisten, wurde die Anzahl Personen, die sich gleichzeitig im Betrieb aufhalten, auf vier beschränkt. Zudem wurde das Tragen von Gesichtsmasken für obligatorisch erklärt. Die selbst auferlegten Massnahmen waren zwar in Bezug auf eine optimale und reibungslose Produktion einschränkend, aber das Wohl der Mitarbeitenden stand an erster Stelle.

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