Bitcoin & Co. - investieren oder ignorieren? / Schwyzer Kantonalbank

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Krypto

Bitcoin & Co. - investieren oder ignorieren?

02.02.2020 - 08:18

Der Handel mit Kryptowährungen verhiess für ein paar Monate astronomische Gewinne. Dann sprach plötzlich niemand mehr von Bitcoin & Co. Ein Blick hinter die Hypes der Finanzbranche und was Anleger daraus lernen können.

Plötzlich, vor knapp zwei Jahren, redeten alle von den verschiedenen Kryptowährungen – selbst jene, die sonst mit den Finanzmärkten gar nichts am Hut haben. Und sofort waren diese Begriffe synonym mit der Verheissung von leicht verdientem Geld. Denn mit einem Mal hörte man allerorten Geschichten von Bekannten – oder Bekannten von Bekannten –, die für ganz wenig reales Geld Kryptogeld gekauft und dieses kurze Zeit später für ganz viel reales Geld wieder verkauft hatten.

«Es war wie ein Zauberwort: Bitcoins.»

Märchenhafte Wertsteigerung

Die Kursentwicklung bestätigt die Geschichten: Der erste auf Bloomberg erfasste Bitcoin-Kurs lag am 19. Juli 2010 bei 8 Cent. Mitte Dezember 2017 lag der Kurs kurzzeitig bei 19'511 US-Dollar. Dies entspricht einer Wertsteigerung von über 24 Millionen Prozent.

Eine grosse Verlockung. Nur: Schon wenige Wochen später sprach niemand mehr von Bitcoins, Litecoins, Ethereums, Ripples und Moneros. Fast so schnell, wie die Begriffe an Bedeutung gewonnen hatten, nahm diese wieder ab. Der Kurs brach Anfang 2018 in knapp zwei Monaten um mehr als die Hälfte ein. Der Glaube in die Kryptowährungen schwand – und damit die Investitionen. Ein klassischer Spekulationshype. So wie die Tulpenmanie im 17. und die Südseeblase im 18. Jahrhundert. So wie der Dotcom-Boom und die Immobilienbubble: Plötzlich lösten sich die Opportunitäten in Luft auf – und viele Anleger verloren massiv Geld.

Performance und Angstschweiss

Viele lassen Phänomene wie dieses ratlos zurück. Gleichzeitig bedauern sie angesichts der starken Kursentwicklungen die verpasste Chance. «Klar haben all jene etwas verpasst, die sich damals nicht mit Bitcoins eingedeckt – und sich rechtzeitig getrennt haben», sagt Thomas Heller, Anlagechef der SZKB.

«Einerseits eine starke Performance, andererseits eine starke Angstschweiss-Entwicklung.»

Der Experte sieht die Kryptowährungen generell kritisch positiv: «Ich bin kein Fachmann für die Digitalisierung, aber ich glaube zumindest abschätzen zu können, dass die Technologie hinter den Kryptowährungen durchaus Bestand haben wird. Gleichzeitig ist es auch sehr gut möglich, dass sich eine oder mehrere der Währungen in verschiedenen Anwendungsformen etablieren können.» Schliesslich sei physische Verfügbarkeit heute keine grundlegende Voraussetzung für eine Währung mehr. Welche der digitalen Zahlungsmittel allerdings überleben und gedeihen werden, ist unmöglich abzuschätzen bei weit über 1000 verschiedenen Kryptowährungen.

Ein perfektes Spekulationsobjekt

Deswegen ist das Investieren in diesem Bereich immer mit Risiko verbunden. «Wir müssen in diesem Bereich ganz klar zwischen Spekulation und Anlage unterscheiden», hält Heller fest. «Beim Spekulieren kann man mit Bitcoin & Co. schnell grosse Gewinne machen. Als Anlage hingegen sind sie gänzlich ungeeignet.» Kryptowährungen zahlen nämlich keine Dividenden und keine Coupons. Man könne einzig und allein darauf spekulieren, dass der Preis steigt.

«Wir müssen in diesem Bereich ganz klar zwischen Spekulation und Anlage unterscheiden»

Und wer spekuliert, muss damit rechnen, sich zu verspekulieren, bzw. seinen Einsatz komplett einzubüssen. Das sollte jedoch nur machen, wer über genug Spielgeld verfüge, meint Heller: «Einer soliden Anlagestrategie steht dies diametral entgegen.» Anlegen heisse einen langfristigen Plan zu haben und die Risiken zu diversifizieren. Der Grundsatz laute, bei steigenden Märkten nicht gierig und bei fallenden Kursen nicht panisch zu werden, sondern seinem Risikoprofil entsprechend zu investieren und investiert zu bleiben. In anderen Worten: Ruhig Blut statt Angstschweiss.


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