Schnelles Geld – Made in China? / Schwyzer Kantonalbank

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Schnelles Geld – Made in China?

20.03.2020 - 06:35

Die Schlagzeilen über Chinas Wirtschaft sind so zahlreich wie verwirrend. SZKB-Anlagechef Thomas Heller klärt auf.

China ist riesig – und es wächst auch noch überdurchschnittlich. Gemessen am Bruttoinlandprodukt ist China hinter den USA die zweitgrösste Volkswirtschaft geworden, gleich gross wie die gesamte Eurozone. «China unternimmt grosse Anstrengungen, um eine führende Industrienation zu werden und zu bleiben. So wurden zukunftsträchtige Bereiche wie die Robotertechnik, Biomedizin oder neue Werkstoffe und Materialien von der Kommunistischen Partei als Schlüsselindustrien definiert und gefördert», weiss Thomas Heller, Anlagechef der SZKB. Grösse, Wachstum, Innovation – diese Kombination bringe schon fast per Definition Anlagechancen mit sich. 

Verlangsamung ist «natürlich»

Doch der Handelskonflikt mit den USA und die aktuell sich abschwächende Konjunktur lassen bei vielen die Alarmglocken schrillen – also doch lieber in einen Städtetrip nach Hongkong oder Schanghai statt in die chinesische Wirtschaft investieren? Thomas Heller relativiert und erklärt: «Erstens: Ein zweistelliges Wachstum aufrechtzuerhalten ist auf Dauer nicht möglich. Chinas Wirtschaft hat sich in den letzten drei Jahrzehnten vervielfacht. Da spielt auch der Basiseffekt eine Rolle, eine Wachstumsverlangsamung ist allein deshalb ‹natürlich›.»

Zweitens: China stand in den vergangenen Jahrzehnten als «Werkbank der Welt» für einen starken Industriesektor. Seit einiger Zeit vollzieht das Reich der Mitte den Wandel von einer investitions- und exportgetriebenen Volkswirtschaft hin zu einer Konsum- und Dienstleistungsgesellschaft. «Dieser erwünschte Wandel geht einher mit einer Verlangsamung des Wachstums, das wohlgemerkt immer noch über 6 Prozent liegt – aber halt nicht mehr bei 10 Prozent, wie in den Neunziger- und in den Nullerjahren», sagt Thomas Heller. Drittens: Trotz des schwächeren Wachstums darf nicht vergessen werden, dass das absolute Wachstum in diesem Jahr so hoch sein wird wie nie zuvor. Und, so Thomas Heller: «Für die Nachfrage Chinas im Rest der Welt ist das entscheidend. Was hätten Sie lieber: 10 Prozent zusätzliche Nachfrage bei einem bisherigen Volumen von 100 oder 6 Prozent Mehrnachfrage bei einem Volumen von 200?»

Balanceakt zwischen Chancen und Risiken

Während Heller davon ausgeht, dass China wirtschaftlich und politisch weiter an Bedeutung gewinnen wird, rät er Anlegern davon ab, im Reich der Mitte nach schnellen Gewinnen zu fischen. «All den positiven Aspekten wie Grösse, Wachstum und Öffnung stehen der staatliche Interventionismus, Überkapazitäten sowie eine hohe und steigende Verschuldung gegenüber. Es ist für Anleger somit ein Balanceakt zwischen Chancen und Risiken und bedeutet, dass man manchmal Nerven und auf jeden Fall einen langen Atem braucht.» Vor allem in Anbetracht der schwierigen Informationslage und der notwendigen Kenntnisse des chinesischen Marktes empfiehlt Heller von Direktanlagen in einzelne Unternehmen abzusehen und kollektive Anlagevehikel zu wählen, die von China-Experten verwaltet werden. «Investoren in das Land der Mitte», so die komprimierte Empfehlung von Heller, «sollten immer auf Kenner vertrauen und nicht in Monaten, sondern in Jahren denken.»

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