Sorgenlos vorsorgen / Schwyzer Kantonalbank

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Sorgenlos vorsorgen

24.03.2020 - 12:09

Zwischen 25 und 35 Jahren scheint die Pensionierung unendlich weit weg – doch idealerweise beginnt der Aufbau der Säule 3a genau dann. Argumente und Tipps von Stefan Grauwiler, Leiter des Vorsorgezentrums der SZKB.

Die Ausbildung ist abgeschlossen, der neue Job gut bezahlt; das Leben ist schön. Die Pensionierung liegt in dieser Lebensphase gedanklich in weiter Ferne, und der Kauf eines Eigenheims ist bis auf Weiteres kein Thema. Private Vorsorge ist für junge Erwachsene ein ähnlich attraktives Thema wie eine Wurzelbehandlung – und vom Lohn werden ja schliesslich schon AHV und Pensionskasse abgezogen. Warum also freiwillig noch mehr zur Seite legen? «Die bessere Frage ist eigentlich: warum nicht?», sagt Stefan Grauwiler, Leiter des Vorsorgezentrums der SZKB. «Zwar kann es durchaus Lebensphasen geben, in denen nicht genügend Liquidität vorhanden ist. Doch wenn immer etwas gespart werden kann, sollte gespart werden.»

Viele Vorteile und ein Nachteil

Denn der Vorteile sind viele: Zum einen ist die private Vorsorge gerade in Zeiten, wo Leistungskürzungen in der 1. und der 2. Säule unausweichlich sein werden, besonders wichtig. Zum anderen gilt: Je früher man mit der privaten Altersvorsorge startet, desto mehr Kapital kann steuerprivilegiert angespart werden und desto mehr profitiert man vom Zinseszinseffekt. Doch was bedeutet steuerprivilegiert genau? «Steuerprivilegiert heisst, dass die jährliche Einzahlung in ein Vorsorgekonto vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden kann. Gegenwärtig sind dies für Erwerbstätige mit Pensionskasse maximal CHF 6’826 und für Erwerbstätige ohne Pensionskasse 20 Prozent des Erwerbseinkommens und maximal CHF 34’128», erklärt Grauwiler. Wer mit 18 beginnt, den Maximalbetrag aufs Säule-3a-Konto einzubezahlen, hat mit 50 Jahren ein Kapital von über CHF 200’000 beisammen und ausserdem noch weniger Steuern bezahlt. Aber auch wer erst später einsteigt, tut gut daran, die private Vorsorge in die Hand zu nehmen.

Gründe für einen Vorbezug

Das Geld auf einem 3a-Konto jedoch, und das ist in den Köpfen vieler der grosse Nachteil, kann nicht einfach so wieder bezogen werden. «Es ist richtig: Das private Alterssparen bedeutet einen gewissen Verzicht in der Gegenwart», sagt Stefan Grauwiler. «Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten für einen Vorbezug. Etwa für den Erwerb oder die Renovation einer selbstbewohnten Liegenschaft oder um die Hypothek zu amortisieren. Aber auch ein endgültiges Verlassen der Schweiz, die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit oder eine hundertprozentige Invalidität sind Gründe, ein 3a-Konto frühzeitig aufzulösen.»

Vorsorgefonds als Alternative

In einer Zeit historisch tiefer Zinsen lohnt es sich ausserdem, mit den geeigneten Fonds von zusätzlichen Renditechancen zu profitieren. Wichtig ist, dass eine solche Investition sorgfältig auf den Anlagehorizont sowie die Risikoneigung eines Anlegers abgestimmt ist. Und noch ein Tipp vom Vorsorgeprofi: «Führen Sie mehrere Sparen-3-Konten. Dieser Kniff erlaubt später einen etappierten Bezug des ersparten 3a-Guthabens. Die beim Bezug fällige Kapitalleistungssteuer ist in den meisten Kantonen bei gestaffelten Bezügen in der Summe tiefer als beim einmaligen Bezug.» So unsexy das Thema im jungen Erwachsenenalter auch sein mag – so angenehm ist ein gut gepolstertes Kissen, wenn dereinst die Füsse hochgelegt werden.


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